Black Jack-Tipp: Splitten (Teilen)

Karten mit gleichen Werten kann man splitten, also z.B. (2 x 2 bis einschließlich 2 x 8). Das ergibt die besten Gewinnchancen wenn die Bank eine 2, 3, 4, 5 oder 6 hat.

Man verdoppelt damit den Einsatz, allerdings wird ein Ass mit einer Zehn oder einem Bild nicht als Blackjack gewertet, sondern zählt nur 21 Punkte. Splitten bei 2 x Ass sollte man nach Gefühl entscheiden.

Nicht splitten sollte man bei 2 x 9, 2 x 10 oder 2 Bildkarten, da man schon einen gute Punktezahl erreicht hat.

Black Jack-Tipp: Verdoppeln? Ja oder nein?

Unser heutiger Tipp dreht sich um das Verdoppeln des Einsatzes beim Black Jack. Das ist eine Option, die man bei einem eigenen Punktestand von 9, 10 oder 11 Punkten nach zwei ausgeteilten Karten hat, also wenn man z.B. eine 4 und eine 5 hält oder 3 und 8, usw.

Dadurch, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, einen 10er-Werte zu bekommen als einen niedrigeren Wert (durch die vielen Bildkarten plus die 10), lohnt es sich immer zu verdoppeln, sofern die Bank einen Kartenwert von 4, 5 oder 6 hält. Hat die Bank ein Ass (das 1 oder 11 Punkte zählen kann) sollte man grundsätzlich nicht verdoppeln. Gegen andere Bankwerte zu verdoppeln bedeutet mehr Risiko.

Texas Hold’em Poker-Tipp: Warum Ass/König besser ist als sein Ruf

Welcher Pokerspieler kennt sie nicht, die Erzählungen von Spielern, die mit Ass/König einen wichtigen Pott oder sogar das ganze Turnier verloren haben? Sicherlich: Pech kann man mit jedem Blatt haben. Wir sprechen hier ja schließlich von Poker.

Mit viel Spott wird das Blatt von vielen Spielern als Anna Kournikova (ehemalige Tennis-Proette) bezeichnet: Sieht zwar gut aus, gewinnt aber nie etwas. Aber warum dann sagt Pius Heinz, immerhin Gewinner des wichtigsten Poker-Turniers der Welt, dass er gerne mit Ass-König spielt? Ganz einfach: Ass/König ist ein gutes Start-Blatt, wenn man (und das wird jetzt komisch klingen) auf die Gemeinschaftskarten achtet.

Jetzt wird jeder halbwegs erfahrene Pokerspieler sagen „natürlich achte ich logischerweise IMMER auf die Gemeinschaftskarten“. Klingt auch mehr als selbstverständlich, aber in der Praxis sieht es doch oftmals anders aus: Da wird Ass/König in jedem Fall gespielt, auch wenn z.B. im River ein Pärchen liegt. Jetzt reicht jede schlechte Starthand mit Treffer schon aus, um Ass-König zu schlagen. Hat man dann nicht den Mut sich von Ass/König zu trennen, kann es teuer werden. Genauso ist zum Beispiel auch jedes Pärchen auf der Hand des Gegners vorne- egal was für Gemeinschaftskarten kommen. Kein Wunder, dass später dann Ass/König für den Verlust verantwortlich gemacht wird- nicht das eigene, unbedachte Spiel.

Um es nochmal deutlich zu sagen: Ass/König ist zwar eine gute Starthand und definitiv besser als ihr Ruf, aber sie verlangt trotzdem Treffer auf Flop, Turn oder River um sicher nach Hause gebracht zu werden. Alles andere heisst ja nichts anderes als, dass man seinen Gewinn auf Highcard-Ass mit guten Kicker (König) setzt. Kann reichen, ist aber an einem 10er-Tisch sogar eher unwahrscheinlich. Wer Ass/König also „blind“ spielt wird ziemlich sicher verlieren. Aber da kann Anna dann auch nichts dafür.

Black Jack-Tipp: Immer erst schauen, was die Bank hat

Heute: Blackjack-Tipp Nr.1

Man sollte immer zuerst darauf achten was für eine Karte die Bank hat. Hat die Bank eine 3, 4, 5 oder 6 – kaufen wir, bis einschließlich 12. Danach kaufen wir keine Karte mehr. Hat die Bank eine 7, 8, 9, 10, Bild oder As – kaufen wir, bis einschließlich 17. Ab 17 kaufen wir keine Karte mehr.